Gesunde Ernährung rückt immer mehr in unser Bewusstsein. Dass es gar nicht so schwer ist, sich gesund zu ernähren, zeigen wir Ihnen in unserer Ernährungspyramide. Doch wer sich genauer mit Thema befasst, stößt auch häufig auf verschiedene Fragen. Ist Vollkorn gesund? Was bedeuten Allergene? Was steckt hinter dem Begriff „Glyx“? Antworten auf diese und andere Fragen, finden Sie in unserem Ernährungsratgeber. Einfach auf die folgenden Begriffe klicken. Ihre Frage wird nicht beantwortet? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen gerne weiter!

Getreide, Brot und Mehl enthalten wertvolle Inhaltsstoffe. Sie können pro Tag mehrmals täglich zugreifen. Welche Getreidearten es gibt und wie Ihr vollwertiger Tag mit AURORA aussieht sowie viele weitere wertvolle Tipps erfahren Sie hier.
Weizen
Weizen ist neben Roggen das in Deutschland am häufigsten verwendete Getreide für Brot und Backwaren. Nach Mais ist es sogar das am zweithäufigsten angebaute Getreide auf der Welt. Es gibt diverse Sorten, beispielsweise ist Dinkel eine Form des Weizens. Weizen ist reich an Ballaststoffen sowie Vitamin B 1 und Phosphor.
Roggen
Roggen ist weniger anspruchsvoll als Weizen und gedeiht auch in kühleren und trockneren Gebieten. Es wird auch als Tiernahrungsmittel eingesetzt. Roggenwaren unterscheiden sich vor allem optisch und in ihrer Konsistenz von Weizenprodukten. Der Teig von Roggenbroten ist dunkler und fester als der von Weizenbroten. Roggenbrote werden daher häufig aus verschiedenen Getreidearten zusammen gemischt; ein reines Roggenbrot ist z.B. der Pumpernickel. Roggen ist eine wertvolle Vitamin E-Quelle und liefert Magnesium, Eisen und Niacin.
Dinkel
Dinkel war einst die wichtigste aller Getreidesorten, wurde aber im Laufe der Zeit von Weizen und Roggen verdrängt. Doch seit einiger Zeit gewinnt Dinkel mehr und mehr an Bedeutung. Er wird nicht nur wegen seines Aromas geschätzt, sondern auch wegen seines Eiweißgehaltes. Backwaren, die mit Dinkelmehl zubereitet werden, zeichnen sich auch durch eine gute Frischhaltung aus.
Bekannt ist auch eine andere Form des Dinkels: Grünkern. Der Dinkel wird wenige Wochen vor der eigentlichen Reife geerntet. Die Getreidekörner sind dann noch grün – daher der Name. Die Dinkelähren werden getrocknet und danach verarbeitet. Grünkern läst sich in vielfältiger Weise in der Küche benutzen, z.B. als Suppeneinlage, für Aufläufe oder als Bratling. Zum Backen ist er eher weniger geeignet.
Ernährungstipps mit Getreide
☼ Sie möchten ein „vollwertigeres Leben“ führen? Dann beginnen Sie langsam mit der Umstellung. Die in Getreideprodukten enthaltenen Ballaststoffe können leicht zu Blähungen führen. Die Beschwerden verschwinden aber im Laufe der Zeit.
☼ Schwarzbrot ist nicht gleich Vollkornbrot. Schauen Sie in der Zutatenliste genau hin, ob das Brot in Ihren Händen auch wirklich Vollkornmehl oder –schrot enthält.
☼ Manchmal enthalten auch helle Brotsorten einen hohen Anteil an Vollkornmehl und sind dabei bekömmlicher.
☼ Essen Sie auch zum Brot immer etwas Frisches wie z.B. Tomaten, Radieschen, Paprika, Karotten oder Gurkenscheiben. Das macht Ihre „Brotzeit“ zur leckeren und nährstoffreichen Mahlzeit. Dies erleichtert auch die Aufnahme der Nährstoffe.
☼ Wichtig: Geschrotetes und eingeweichtes Getreide, z.B. für Müsli, sollte unbedingt in den Kühlschrank gestellt werden. Bei Zimmertemperatur bilden sich gesundheitsschädliche Keime.
☼ Sie finden Kartoffeln Reis und Nudeln als Beilage langweilig? Dann probieren Sie doch einmal Hirse, Grünkern, Dinkel, Gerste oder Bulgur als Beilage!
☼ Mit Instantmehl lassen sich Soßen leichter und ohne Klümpchen anrühren.
☼ Kartoffeln sind nicht kalorienarm, sie enthalten auch wertvolle Kohlenhydrate und Vitamin C. Außerdem sättigen sie sehr gut.
☼ Denken Sie bei Vollkornprodukten daran, genügend Flüssigkeit aufzunehmen, damit es nicht zu einer Verstopfung kommt – denn Ballaststoffe binden Wasser an sich!

☼ Sie möchten ein „vollwertigeres Leben“ führen? Dann beginnen Sie langsam mit der Umstellung. Die in Getreideprodukten enthaltenen Ballaststoffe können leicht zu Blähungen führen. Die Beschwerden verschwinden aber im Laufe der Zeit.
☼ Schwarzbrot ist nicht gleich Vollkornbrot. Schauen Sie in der Zutatenliste genau hin, ob das Brot in Ihren Händen auch wirklich Vollkornmehl oder –schrot enthält.
☼ Manchmal enthalten auch helle Brotsorten einen hohen Anteil an Vollkornmehl und sind dabei bekömmlicher.
☼ Essen Sie auch zum Brot immer etwas Frisches wie z.B. Tomaten, Radieschen, Paprika, Karotten oder Gurkenscheiben. Das trägt zur Verbesserung der Nährstoffversorgung bei.
☼ Wichtig: Geschrotetes und eingeweichtes Getreide, z.B. für Müsli, sollte unbedingt in den Kühlschrank gestellt werden. Bei Zimmertemperatur bilden sich gesundheitsschädliche Keime.
☼ Sie finden Kartoffeln Reis und Nudeln als Beilage langweilig? Dann probieren Sie doch einmal Hirse, Grünkern, Dinkel, Gerste oder Bulgur als Beilage!
☼ Mit Instantmehl lassen sich Soßen leichter und ohne Klümpchen anrühren.
☼ Kartoffeln sind von Natur aus fettarm und sollten nicht durch fettreiche Zubereitungen oder Soßen zu einer schweren Mahlzeit werden. Sie enthalten leicht verdauliche Kohlenhydrate und Vitamin C. Außerdem sättigen sie sehr gut.
☼ Denken Sie bei Vollkornprodukten daran, genügend Flüssigkeit aufzunehmen, damit es nicht zu einer Verstopfung kommt – denn Ballaststoffe binden Wasser an sich!

Vollkornprodukte unterstützen eine körperbewusste Ernährungsweise. Durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen machen sie lange satt und verhindern ein schnell wiederkehrendes Hungergefühl. Ballaststoffe kurbeln zudem die Verdauung an. Die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, die in Vollkornprodukten enthalten sind, tun Ihrem Körper gut. Zusammen mit Obst und Gemüse bieten Vollkornprodukte die ideale Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Bauen Sie deshalb täglich mehrmals Getreideprodukte in Form von Vollkornprodukten in Ihren Speiseplan ein. Die Ernährungspyramide hilft Ihnen, sich vielseitig zu ernähren. Unser Tagesplan „Ein vollwertiger Tag mit AURORA“ unterstützt Sie dabei zusätzlich. Er zeigt, wie Sie Ihren Tag gesund gestalten können und Ihre figurbewusste Ernährung unterstützen können. Eine gute Orientierung bietet auch die Glyx-Diät.
Selbst gebackene Vollkornprodukte schmecken gut und man weiß, was drin ist. Backen Sie mit! Mit diesen AURORA Produkten ist das einfacher, als Sie glauben: Brotbackmischung AURORA Vollwertkruste, AURORA Bestes Korn Dinkelvollkorn-Mehl, AURORA Bestes Korn Weizenvollkorn-Mehl und AURORA Bestes Korn Roggen-Vollkornschrot.

Erleben Sie, wie einfach und genussvoll gesunde Ernährung sein kann. Mit diesen Empfehlungen wird der Tag ein voller Erfolg.
Morgens: 2 Scheiben AURORA Vollwertkruste, mit 2 Teelöffel Butter oder Margarine bestreichen, mit 2 Scheiben magerer Wurst oder Käse (30% i. d. Tr.) belegen, mit frischen Gurken- oder Tomatenscheiben garnieren, 1 Stück Obst oder ein Glas Obstsaft.
Zwischendurch: Grießpudding (ca. 200 g), frisches Obst nach Wahl.
Mittags: Gratinierte Pinienkerntaler mit Rucola-Salat
Die Pinienkerntaler nach Anleitung zubereiten. Für den Salat ca. 50 g Rucola-Salat säubern, in eine Schüssel geben. 4 Kirschtomaten vierteln und zufügen. Für das Dressing 1 TL Balsamico-Essig, 2 EL Olivenöl, etwas Honig, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat geben. 30 g Parmesan darüber hobeln.
Zwischendurch: Ein Muffin (z.B. Muffins mit Schokokern) oder ein kleines Stück Kuchen (z.B. Schokonelli) (ca. 50 g)
Abends: Selbst gebackenens Aktiv-Brot mit buntem Salat
2 Scheiben AURORA Aktiv-Brot, statt mit Butter oder Margarine mit Tomatenmark bestreichen, mit 1 Scheibe rohem Schinken oder Käse (30 %) belegen, mit frischen Kräutern (z.B. Petersilie) garnieren. Für den Salat 1 Paprika, 4 Kirschtomaten klein schneiden und in eine Schüssel geben. Mais nach Belieben zufügen. Für das Dressing 2 Esslöffel Rapsöl, 4 Esslöffel Wasser, 1 Teelöffel Essig und 1 Teelöffel Senf sowie Kräuter (z.B. Basilikum, Schnittlauch, Salz, Pfeffer) vermischen und zum Salat geben.

Der glykämische Index (GI)
Sicherlich haben Sie schon einmal vom glykämischen Index oder auch Glyx gehört? Aber was genau verbirgt sich dahinter? Der glykämische Index beschreibt, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels ansteigt. Ein hoher glykämischer Index lässt den Blutzuckerspiegel förmlich „hochschießen“. Abhängig ist dies von der Menge und Qualität der Kohlenhydrate im verzehrten Lebensmittel. Viele Kohlenhydrate führen zu einer starken Insulinausschüttung. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Das Hormon sorgt dafür, dass der Blutzucker in den Körperzellen verwertet werden kann. Eine starke Insulinausschüttung und eine rasche Senkung des Blutzuckerspiegels regen den Appetit an – ein Effekt, der die Gewichtszunahme fördert. Hinzu kommt, dass ein hoher Insulinspiegel dem Fettabbau entgegensteht und eine Gewichtsabnahme erschwert. Ursprünglich hatte der GI Bedeutung bei der Behandlung von Diabetes mellitus. Aus dem Wissen um den glykämischen Index entstand eine besondere Diät: Die Glyx-Diät.
Die Glyx-Diät
Die Glyx-Diät richtet sich nach dem glykämischen Index der Lebensmittel.
Die Lebensmittel werden entsprechend eingeteilt: niedriger GI (bis 55), mittlerer GI (56-69) und hoher GI (70-100). Es wird empfohlen, möglichst viele Produkte mit niedrigem und wenig mit hohem GI zu essen (siehe Kasten). Produkte mit einem niedrigen glykämischen Index machen länger satt. Der Blutzuckerspiegel rast nicht nach oben. Ideal für eine körperbewusste Ernährung.
Die günstige Zusammensetzung der Kohlenhydrate und Ballaststoffe in Vollkornprodukten sorgen für einen niedrigen glykämischen Index. Mit Ballaststoffen zusätzlich angereichertes Brot – wie zum Beispiel unsere Wellness-Brotbackmischungen weisen ebenfalls einen niedrigen glykämischen Index auf.
Doch der GI ist nicht das einzige Auswahlkriterium. Die Glykämische Last ist ebenfalls entscheidend für die Einstufung eines Lebensmittels. GI und GL sind beide Zahlen, an denen sich ablesen lässt, wie stark die Kohlenhydrate in einem Lebensmittel oder Getränk den Blutzuckerspiegel nach dem Essen oder Trinken ansteigen lassen.
Im Vergleich zum GI (Glykämischer Index) beschreibt die GL (Glykämische Last), wie die tatsächlich in einer Portion enthaltene Kohlenhydratmenge auf den Verlauf der Blutzuckerkurve wirkt. Der GI beschreibt also qualitative Aspekte, die GL zusätzlich quantitative.
Die GL errechnet sich wie folgt:
GL = GI-Wert (in %) x Kohlenhydratmenge in einer Portion (in g) / 100
Wer auf gesundes Essen und Trinken Wert legt, Gewicht halten oder abnehmen möchte, tut also gut daran, sich bei GI und GL im "grünen Bereich" zu bewegen.
Weitere Informationen zur Glyx-Diät erhalten Sie unter www.glyx-institut.de.
Lebensmittel mit hohem, mittlerem und niedrigen GI
☼ Lebensmittel mit hohem GI (70-100):
Zucker, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte, Pizzen, Schokoriegel, Limonaden, Baguette, Cornflakes, Kartoffelbrei, gebackene Kartoffeln, geschälter Reis
☼ Lebensmittel mit mittlerem GI (56-69):
Roggenschrotbrot, Rosinen, Honig, Marmelade, Gnocchi, Pellkartoffeln, Ananas, Bananen, Speiseeis, gezuckerte Milchprodukte
☼ Lebensmittel mit niedrigem GI (unter 55):
Grobkörnige und kernige Vollkornprodukte, die meisten Gemüsearten, Hülsenfrüchte, Äpfel, Birnen, Kirschen, Milch und Milchprodukte, Nudeln
Backen Sie Ihr eigenes Glyx-Brot!
Die Glyx-Diät ist simpel und ohne großen Aufwand durchführbar. Und wenn Sie Lust haben, Ihr eigenes, frisches Glyx-Brot zu genießen, können Sie das auch! Unsere Backmischungen AURORA Aktiv-Brot und AURORA Vital-Brot sind nicht nur köstlich, sie haben auch einen niedrigen glykämischen Index. Sie sind reich an Ballaststoffen und wohlschmeckender Kräuter. Das Plus: Die Brote sind ganz leicht zu backen und gelingen sowohl im Brotbackautomaten als auch von Hand wunderbar.

In der vegetarischen Ernährung spielt Getreide eine sehr große Rolle. Da zum Beispiel kein Eisen aus Fleisch bezogen werden kann, muss der Körper unter anderem durch Getreide mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden. Einige Vegetarier verzichten auch auf Milch und Eier – hier wiederum ist relevant, dass Getreide Eiweiß, Calcium, Eisen, Folsäure und B-Vitamine enthält. Weil Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln schlechter vom Körper aufgenommen werden kann, ist eine gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C, in Form von Obst und Gemüse, empfehlenswert.
In der Schwangerschaft haben Frauen einen besonders hohen Bedarf an Eiweiß, Calcium, Eisen, Jod und einigen Vitaminen. Hier ist eine ausreichende Versorgung durch die Nahrung nicht mehr möglich, daher muss unbedingt eine Nahrungsergänzung vorgenommen werden.

Folsäure gehört zu der Gruppe der B-Vitamine. Es sorgt für eine reibungslose Zellteilung und ist unverzichtbar für die Blutbildung. Daher setzen wir unseren AURORA Brotbackmischungen zusätzlich Folsäure zu. Schon 100 g gebackenes Brot decken als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und gesunden Lebensweise etwa die Hälfte des Tagesbedarfs an diesem lebenswichtigen Vitamin.

Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. sind eine Orientierungshilfe für eine ausgewogene Ernährung. Dabei werden keine Verbote ausgesprochen, sondern nur Empfehlungen und Tipps gegeben.
1. Vielseitig essen
Je abwechslungsreicher Sie Ihre Ernährung gestalten, umso leichter können Sie Ihren Bedarf an Nährstoffen decken. Und verzichten müssen Sie bei einer ausgewogenen Ernährung ebenfalls nicht, denn ein guter Mix sorgt für eine nährstoffreiche und energiearme Auswahl. Genießen Sie also die Lebensmittelvielfalt!
2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Vollkornprodukte enthalten kaum Fett, dafür aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Auf Ihrem Teller können folglich Brot, Nudeln und Getreideflocken häufig auftauchen - am besten aus Vollkorn. Auch Reis und Kartoffeln gehören auf einen ausgewogenen Speiseplan.
3. Gemüse und Obst –Nimm „5 am Tag“…
Wer fünfmal am Tag bei Obst und Gemüse zugreift, macht es richtig! Genießen Sie knackiges Obst und frisches Gemüse, möglichst nur kurz gegart. Auch eine Portion als Saft reicht aus – idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit oder als Zwischenmahlzeit. Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt.
4. Täglich Milch und Milchprodukte; ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
In diesen Lebensmitteln sind wertvolle Nährstoffe enthalten, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3 Fettsäuren in Seefisch sowie Eisen und die Vitamine B1, B6 und B12 in Fleisch. Empfehlenswert sind Verzehrmengen von 300 – 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren. Ohne Fett können einige fettlösliche Vitamine nicht vom Körper aufgenommen werden. Deshalb sollte auch bei einer Diät nicht vollständig auf Fett verzichtet werden. Ein Zuviel erhöht jedoch das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Bevorzugen Sie deshalb pflanzliche Öle und Fette (z.B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Werfen Sie auch einen Blick auf die Zutatenliste Ihrer Lebensmittel – verstecktes Fett fällt meist erst beim zweiten Blick auf. Insgesamt sind 60 – 80 Gramm Fett pro Tag ausreichend.
6. Zucker und Salz in Maßen
Zucker und Salz runden oft den Geschmack einer Speise erst ab. Aber trotzdem sollten Sie nicht zu häufig bei stark gezuckerten und gesalzenen Lebensmittel zugreifen. Peppen Sie Ihre Gerichte lieber mit Kräutern und Gewürzen und nur wenig mit Jod und Fluorid versetztem Salz auf. Zuckern Sie den Joghurt nicht, geben Sie stattdessen frische Früchte hinzu.
7. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag benötigt unser Stoffwechsel, bei Hitze deutlich mehr. Bevorzugen Sie Wasser und andere kalorienarme Getränke wie z.B. verdünnte Obstsäfte oder Kräutertees. Alkoholische Getränke sollten, wenn überhaupt, nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.
8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Damit Sie alle Vitamine und Mineralstoffe in Ihrer Ernährung voll auskosten können, spielt auch die Zubereitung eine große Rolle. Nährstoffe bleiben erhalten, wenn Sie Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett garen.
9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
Wer hastig isst, hat nicht viel von seinem Essen. Zudem setzt das Sättigungsgefühl später ein, der „Nachschlaggriff“ ist vorprogrammiert. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie ihr Gericht, richten Sie es schön an. Dann macht das Essen nicht nur Spaß, Sie fühlen sich dabei und hinterher auch wohler.
10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung
Für das richtige Wohlfühlgefühl fehlt jetzt nur noch etwas Bewegung. Wer sich täglich 30 bis 60 Minuten aufs Fahrrad schwingt, schwimmt oder sich anderweitig bewegt, bleibt fit und fördert seine Gesundheit. Zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung und dem richtigen Körpergewicht steht einem guten Körpergefühl nichts mehr im Weg.

Vitamine sind für uns lebenswichtig. Sie sind zuständige für diverse Stoffwechselvorgänge. Der Körper kann sie nicht selbst produzieren, deshalb müssen sie in ausreichender Menge gegessen werden.
Es gibt wasserlösliche Vitamine und fettlösliche. Die fettlöslichen können nur in Verbindung mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Zu den wasserlöslichen gehören Vitamin C (Zitrusfrüchte, Tomaten, Kartoffeln), die Vitamine der B-Gruppe, zu denen auch Folsäure gehört (Vollkornprodukte, Nüsse, mageres Schweinefleisch, Milch, Eier, Hafer, Bananen, Leber), Niacin (Fleisch, Fisch), Pantothensäure (Hefe, Getreide), Folsäure (Hefe, Leber, Spinat) und Biotin (Reis, Weizenkleie).
Zu den fettlöslichen gehören Vitamin A (Karotten, Leber), Vitamin D (Margarine, Fettfische), Vitamin E (Weizenkeime, Samenöle, Nüsse) und Vitamin K (grünes Gemüse).

Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und Phosphor sind lebensnotwendige Mineralstoffe, ohne die es zu Mangelerscheinungen kommt. Sie kommen vor allem in Milch (Calcium, Phosphor), Gemüse (Magnesium, Kalium), Getreide (Magnesium, Calcium) und Fleisch (Magnesium, Phosphor) vor. Da kein Lebensmittel alle Mineralstoffe enthält, wird deutlich, wie wichtig eine abwechslungsreiche Ernährung ist.
Neben den Mineralstoffen gibt es noch rund 40 Spurenelemente, die der Körper zum Leben benötigt. Eine Zufuhr ist jedoch nur in geringen Mengen notwendig. Die wichtigsten Spurenelemente sind Chrom (Vollkornprodukte, Gewürze), Eisen (Fleisch, Getreide), Fluor (Tee, Walnüsse), Jod (Fisch, Muscheln), Kobalt (Hülsenfrüchte, Nüsse), Kupfer (Leber, Vollkornprodukte), Mangan (Tee, Weizenvollkornprodukte), Molybdän (Getreide, Hülsenfrüchte), Selen (Nieren, Fische) und Zink (Fleisch, Fisch, Roggenkeime).

Sekundäre Pflanzenstoffe sind bioaktive Substanzen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Sie können diese Substanzen auch gut erkennen: Sie sind verantwortlich für Farbe, Geruch und Geschmack der einzelnen Obst- und Gemüsesorten. Flavonoide und Carotinoide lassen zum Beispiel Rotkohl und Möhren leuchten, Sulfide Zwiebeln und Knoblauch „duften“ und Glucosinolate verleihen Senf und Kohl ihren Geschmack.
Entscheidend ist offensichtlich dabei das Zusammenspiel verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe – isolierte Verbindungen haben nicht die gleichen Wirkungen. Umso wichtiger ist es, bei frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten und Nüssen reichlich zuzugreifen.
Beachten sollten Sie, die Lebensmittel richtig zu lagern – kühl und dunkel – und sie schonend zuzubereiten. Je frischer, umso besser. Kochen Sie nicht auf höchster Temperatur und stundenlang und in zu viel Wasser.
Empfehlenswert ist eine Verzehrmenge von 400 g Gemüse und Obst, zur einen Hälfte roh, zur anderen schonend gegart.

Lange dachte man, Ballaststoffe seien im wahrsten Sinne des Wortes nur „Ballast“. Erst in den 70er Jahren fanden Wissenschaftler heraus, wie viele positive Eigenschaften in ihnen stecken.
Ballaststoffe fördern die Verdauung. Sie binden Wasser an sich und erhöhen so das Stuhlvolumen im Darm. Dadurch wird der Darm zu mehr Bewegung angeregt. Durch diese „Reinigung“ sorgen sie für eine gesunde Darmflora. Da der Darm auch als „Zentrum“ des Körpers bezeichnet wird, wirken sich Ballaststoffe so positiv auf den gesamten Stoffwechsel und das Immunsystem aus. Ebenfalls machen Ballaststoffe schnell und lange satt, da sie im Magen aufquellen. Sie verhindern einen starken Anstieg des Blutzuckers, denn Kohlenhydrate aus ballaststoffreichen Lebensmitteln werden langsamer verdaut. Meist enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel zudem weniger Zucker.
Ein weiteres Plus: Ballaststoffe binden Cholesterin und Gallesäure an sich, was sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit, besonders auf das Herz-Kreislauf-System, auswirkt. Zusätzlich haben Ballaststoffe einen positiven Effekt auf unsere Zähne: durch vermehrtes Kauen wird der Speichelfluss angeregt – dieser neutralisiert Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Ballaststoffe sind allerdings keine Garantie für perfekte Zähne, helfen jedoch bei der Kariesvorsorge.

Lebensmittelzusatzstoffe sind Stoffe, die Lebensmitteln absichtlich zugesetzt werden, um deren Eigenschaften (z. B. Aussehen, Geschmack, Haltbarkeit oder Verarbeitbarkeit) zu optimieren und den Verbraucherwünschen gerecht zu werden. Das deutsche Lebensmittelrecht definiert Zusatzstoffe als „Stoffe, die in der Regel weder selbst als Lebensmittel verzehrt noch als charakteristische Zutat [...] verwendet werden und [...] aus technologischen Gründen [...] zugesetzt werden.“ (§ 2 Abs. 3 LFGB).
AURORA legt großen Wert auf Natürlichkeit und Ursprünglichkeit der Produkte. Beispielsweise wird für das Mehl von AURORA nur ausgesuchtes Getreide sorgfältig und schonend vermahlen und frisch abgefüllt. Ohne Zusatzstoffe. Die einzigen Ausnahmen sind unser AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 1050 und AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 550 sowie AURORA Urkraft des Keimes. AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 1050 und AURORA Bestes Korn Weizen-Mehl Type 550 fügen wir Ascorbinsäure (Vitamin C) zu. Dieser Zusatz dient den Mehlinhaltsstoffen zur Stabilisierung, das Gashaltevermögen wird dadurch verbessert und bei der Zubereitung von Hefeteigen die Gelingsicherheit erhöht. AURORA Urkraft des Keimes enthält Weizenkeime, die ernährungsphysiologisch wertvoll sind.
Bei den AURORA Brotbackmischungen beispielsweise entsteht der Backtrieb nur aus Hefe und Sauerteig, wir verzichten auf den Einsatz von Backpulver.
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