Essen macht Spaß und gibt deinem Körper die Energie, die du brauchst, um zu atmen, zu denken oder zu laufen. Wenn Dir Energie fehlt, wirst du müde und schlapp. Deshalb hilft dir der Hunger dabei, zu erkennen, wann dein Körper neue Energie braucht. Aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, was in deinem Körper passiert, wenn du zum Beispiel ein Brötchen isst?
- Der Weg der Nahrung beginnt natürlich im Mund. Mit der Zunge und dem Gaumen schmeckst du, ob etwas süß, salzig, sauer oder bitter ist. Hier merkst du schnell, ob dir dein Essen gut schmeckt oder nicht. Die Zähne zerkleinern das Brötchen beim Kauen. Zusammen mit dem Speichel wird das Essen im Mund schön klein und feucht, damit du es besser herunter schlucken kannst.
- Wenn du das zerkaute Brötchen dann schluckst, gelangt es in die Speiseröhre, rutscht einmal durch sie hindurch und landet direkt im Magen.
- Im Magen wird das Brötchen mit dem Magensaft vermischt. Der spaltet das Essen in ganz winzige Teilchen und verdünnt das Ganze. Während dein Magen damit beschäftigt ist, fühlst du dich satt. Vom Magen aus gelangt die Nahrung dann weiter in den Dünndarm.
- Der Dünndarm liegt wie ein langer, verschlungener Schlauch in deinem Bauch. An seiner Innenseite sitzen viele klitzekleine Darmzotten. Wenn das Essen seinen langen Weg durch den Dünndarm rutscht, nehmen die Darmzotten die Nährstoffe und Vitamine aus der Nahrung auf und transportieren sie ins Blut. Weil das Blut durch den ganzen Körper fließt, versorgt es auf seinem Weg alle Organe mit den Nährstoffen, die sie brauchen, um gut arbeiten zu können.
- Die übrigen Teile des Brötchens, die der Körper nicht braucht, werden vom Dünndarm zum Dickdarm geschoben. Dort werden die Speisereste für den Abtransport vorbereitet. Der Dickdarm zieht das Wasser aus dem Brei und macht ihn fester, damit er besser aus dem Körper transportiert werden kann – ab in die Toilette.
Diesen ganzen Weg, den das Brötchen im Körper durchlaufen musste, nennt man Verdauung.