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Weißt du eigentlich, warum dein Lieblingskuchen so lecker schmeckt? Weil da lauter gute Zutaten drin sind, z. B. Eier, Butter, Milch und Mehl. Klar, die Eier kommen von den Hühnern, Butter und Milch von den Kühen, und woher kommt das Mehl? Zum Beispiel von AURORA! Aber woher hat AURORA das Mehl?

Die Grundlage für Mehl ist Getreide. Als Weizen, Dinkel oder Roggen steht es draußen auf dem Feld und reift in der Sonne. Im Spätsommer sucht der Bauer das beste Getreide aus und erntet es - puh das ist ganz schön anstrengend. Die Getreidekörner werden von den Halmen abgetrennt, gesammelt und zur Mühle gebracht. Dort werden sie vom Müller gereinigt, kleine Steinchen und Schmutz werden aussortiert, und die Schale wird entfernt. Dann werden die sauberen Körner mehrmals gemahlen und gesiebt, bis ganz feines Mehl daraus wird. Genauso, wie wir es zum Backen brauchen.

Es gibt ganz viele verschiedene Sorten von Mehl - frag mal deine Eltern danach, mal sehen ob sie das wissen!

  • Das feine, helle Mehl aus Weizen heißt Weizenmehl Type 405. Damit kann man alles backen, z. B. deinen Lieblingskuchen.
  • Wenn der Müller ein bisschen von der Schale des Getreidekorns dran lässt, dann wird das Mehl dunkler. Es heißt Weizenmehl Type 1050. Es schmeckt herzhafter und enthält mehr Vitamine und Mineralstoffe als das Weizenmehl Type 405.
  • Wenn das ganze Korn fein gemahlen wird, ist es ein Vollkornmehl. Alles was du damit backst, ist besonders gesund, da es viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthält.
  • Dann gibt es noch Schrot, das ist auch sehr gesund. Man bekommt es, wenn das ganze Getreidekorn grob zerkleinert wird.
  • Mehl aus Roggen ist besonders gut für Brot und herzhafte Sachen, z. B. für Zwiebelkuchen.
  • Für besonders schwierige Rezepte gibt es spezielle Mehle, die das Backen leichter machen, z. B. für Nudeln, Torten oder Hefegebäck.
  • Und dann gibt es noch Grieß - den kennst du bestimmt als Pudding oder Grießbrei. Er wird auch vom Müller gemacht. Dabei werden Weizenkörner gemahlen, wie beim Mehl, nur nicht so fein. Wenn du ein bisschen Grieß in deine Handfläche schüttest kannst du sehen und fühlen, dass die einzelnen Grießteilchen größer sind als Mehlteilchen. Der grob gemahlene Grieß quillt ganz toll auf, wenn man ihn mit gekochter Milch und Zucker vermischt. So wird ein leckerer Nachtisch daraus.

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