Spätzle
Spätzle, die Spezialität aus Schwaben, lässt sich in unzähligen Variationen genießen. Ob klassisch als Käsespätzle, als Auflauf oder als Beilage zu Gulasch – selbst gemacht schmecken sie einfach am besten. Wir zeigen Ihnen hier, wie Spätzleteig am besten gelingt.
Spätzleteig Grundrezept
Nudeln
Ob Cannelloni, Farfalle, Fettuccine, Fusilli, Lasagne, Makkaroni, Ravioli, Tagliatelle oder die in vielen Küchen gekochte Spaghetti mit Bolognese und Parmesan - es gibt unzählige Pasta-Sorten und vielfältige Rezepte. Denn es gibt fast nichts, was nichts zu Nudeln passt. Nudeln haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack, sondern die Fähigkeit, sich mit anderen Zutaten zu verbinden und deren Geschmack zur vollen Entfaltung zu bringen.
Obwohl es fertige Pasta in Hülle und Fülle zu kaufen gibt, erfreut sich die Herstellung von selbst gemachter Pasta bei immer mehr Köchinnen und Köchen großer Beliebtheit. Zu Recht, denn frische Pasta ist einfach unwiderstehlich. Auch wenn die Zubereitung etwas aufwendiger ist, so belohnt der Genuss am Ende jegliche Mühe.
Nudelteig Grundrezept
Darauf sollten Sie achten:
- Eine glatte Arbeitsfläche für die Teigzubereitung und die Pastaherstellung. Sie sollte immer warm sein, denn Nudeln lieben Wärme. Wichtig ist es, den Teig in kleinen Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche von der Mitte zum Rand hin so dünn wie möglich auszurollen. Der Teig muss gleichmäßig ausgerollt werden, da die Nudeln sonst nicht gleichmäßig gar werden.
- Formen-Vielfalt: Mit einem Teigrädchen lassen sich Ravioli und Lasagne schneiden. Plätzchenformen mit geraden oder geriffelten Rändern eignen sich ideal zum Ausstechen von Tortelloni. Mit einem Holzstift und -dübel lassen sich Röhrennudeln formen. Ein Holzspieß oder -löffel ist ideal zum Formen von Spiralennudeln.
- Eine Nudelmaschine kann bei der Pastaherstellung viel Arbeit abnehmen. Ihr Kauf ist jedem zu empfehlen, der häufig selbst Pasta herstellt. Im Handel sind viele unterschiedlichen Typen erhältlich: Handgeräte und Elektromaschinen. Vor einem Kauf sollten Sie sich daher ausgiebig informieren.
- Nudeln richtig kochen: Pro 100 g Nudeln 1 Liter Wasser - lieber zu viel als zu wenig! - in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelt, 2 TL Salz in den Topf geben und sofort die Nudeln hinein schütten. Direkt kräftig umrühren und die Hitze etwas runterschalten. Dann im offenen Topf kochen lassen. Ab und zu gut durchrühren, damit die Nudeln nicht aneinander oder am Topfboden kleben. Öl besser nicht ins Kochwasser geben, denn dadurch könnten die Nudeln später die Soße nicht mehr richtig annehmen.
- Frische Nudeln haben eine viel kürzere Garzeit als gekaufte. Daher in regelmäßigen Abständen eine Nudel aus dem Topf fischen und probieren, um den richtigen Garzeitpunkt nicht zu versäumen. Richtig sind die Nudeln, wenn sie al dente sind, also noch Biss haben. Dann sofort in ein Sieb abschütten. Die fertigen Nudeln am besten sofort mit der Soße vermischen, damit diese gut haftet!
- Geschmacks- und Farbvielfalt: Gefärbte und aromatisierte Nudeln bringen noch mehr Abwechslung in die Pasta-Küche. Die Natur hält allerlei Rohstoffe für das Einfärben und Aromatisieren bereit. Diese Rohstoffe werden bei der Teigherstellung untergearbeitet. Grün werden die Nudeln mit gegartem, fein gehacktem Spinat. Mit 2–3 EL Tomatenmark zaubern Sie aromatische rote Tomaten-Pasta. Für Rote Beete Pasta 25 g frisch gegarte, pürierte und durch ein Sieb gestrichene Rote Bete verarbeiten. Schwarze Pasta gelingt, indem man 1 TL Tintenfischtinte in den Teig knetet – die Pasta wird nicht nur schwarz, sondern schmeckt auch intensiv nach Tintenfisch. Für Zitrus-Pasta 2 EL frisch abgeriebene Zitronen-, Orangen- oder Limettenschale unter den Teig kneten.