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Jedes Jahr werden in Deutschland pro Kopf ca. 72 kg an Mahlerzeugnissen verbraucht. Doch wo kommen Mehl, Grieß und Co. her? Die AURORA-Mühle gibt Antwort.



Getreideprodukte spielen schon seit etwa 10.000 Jahren eine wichtige Rolle in der menschlichen Ernährung. Damals wurden die wild wachsenden Getreidearten mühsam mit einem Mörser, später mit einem Mühlstein gemahlen. Die ältesten Reibstein-Mühlen werden auf das dritte Jahrtausend v. Chr. datiert. Sie wurden in Ägypten entdeckt. Die bekannten Wassermühlen sind etwa 2.500 Jahre alt. Mühlen wurden ebenfalls mit Wind, Muskel- und Motorenkraft betrieben. Sie wurden nicht nur zum Mahlen von Getreide verwendet, sondern auch zum Herstellen von Öl, Papier, Holz und vielen weiteren Produkten. Am bekanntesten sind die Holländerwindmühle und die Bockwindmühle.

Die Herstellung von Getreideprodukten erfolgt heutzutage ausschließlich durch Maschinenkraft. Wo früher der Müller schwere Säcke herumschleppen musste, überwachen heute so genannte Verfahrenstechnologen der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft – die sich aber immer noch stolz Müller nennen – die Abläufe.

Es gibt über 1.700 Getreidemühlen in Deutschland, davon sind rund 620 noch in Betrieb. Sie sind leicht an ihren hohen Bauten erkennbar – sie haben sich weit von ihrem ursprünglichen Äußeren entfernt. Aber sie sind auch heute noch meist in der Nähe von Wasser oder inmitten des Getreideanbaugebietes zu finden.

 

Die Mühle
Wie alles begann ...

Nostalgie-Ecke - MessbecherEin Ausflug in die Vergangenheit ...

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